Okt 102016
 

Vom 19. bis 21. September 2016 fand in Yad Vashem, der Holocaust-Gedenkstätte und Forschungsinstitution in Jersualem, ein internationaler Workshop im Rahmen der »European Holocaust Research Infrastructure« (EHRI; www.ehri-project.eu) statt. Drei Tage diskutierten Vertreter international renommierter Archive, Filmhistoriker, Filmemacher und Produzenten über den Umgang mit Bildern des Holocaust im digitalen Zeitalter. Ein Zusammentreffen, das wiederholt werden sollte, stand am Ende fest.

Foto: Kuppel der Erinnerung in Yad Vashem (links); Bild rechts: Teilnehmer des EHRI-Workshops © Hoffmann

Foto: Kuppel der Erinnerung in Yad Vashem (links); Bild rechts: Teilnehmer des EHRI-Workshops © Hoffmann

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Okt 082015
 
Buchcover © St. Ingbert: Röhrig Universitätsverlag

© St. Ingbert: Röhrig Universitätsverlag

Vielen kennen die Wochenschau schon nicht mehr oder verwechseln Sie mit der beliebten »Wochen-Show« im ZDF. Doch die Wochenschau war ein immanent wichtiges Medium des 20. Jahrhunderts und bis in 1980er Jahre fester Bestandteil jedes Kinoprogramms. Bernd Kleinhans bietet in seinem Buch »Der schärfste Ersatz für die Wirklichkeit« einen umfassenden Überblick zur Geschichte der Wochenschauen in Deutschland von ihren Anfängen bis zum Ende. Zudem ist der über 400 Seiten starke Band auch noch spannend zu lesen.

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Sep 292015
 

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die Förderung des Forschungsprojektes »Geschichte des dokumentarischen Films in Deutschland (1945-2005)« verlängert. Das Projekt ist auf insgesamt acht Jahre angelegt. Das Gesamtbudget beträgt über 2,5 Mio. € und ist damit im Moment bundesweit das größte Projekt im Bereich Filmgeschichte. Das Projekt wird gemeinsam geleitet von Prof. Dr. Ursula von Keitz (Filmuniversität Babelsberg / Leiterin Filmmuseum Potsdam), Prof. Dr. Thomas Weber (Universität Hamburg) und Dr. Kay Hoffmann vom Stuttgarter Haus des Dokumentarfilms, der die Gesamtkoordination übernommen hat.

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Apr 212015
 

Noch bis Mitte Juni gastiert in Wiesbaden die Begleitausstellung des letzten Hamburger Cinefest. Das Filmfestival, das Ende 2014 in Hamburg ausgerichtet worden war, beschäftigte sich erstmals nur mit dem Dokumentarfilm und legte dabei seinen Schwerpunkt auf das Konzept der Gegenöffentlichkeit. Auch das Filmprogramm des Festivals ist noch »auf Reise« und wird noch in Zürich und Wien zu sehen sein. Ein Buch zum begleitenden filmwissenschaftlichen Kongress ist derzeit in Arbeit.

Bildhinweis: Begleitausstellung zum Cinefest 2014 © www.cinefest.de

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Sep 302014
 

Eine internationale Konferenz in Terezin (Tschechische Republik), an der auch deutsche Filmwissenschaftler teilnahmen, hat die Filmfragmente über Theresienstadt ins Zentrum der Betrachtung gestellt. Das Konzentrationslager wurde in Filmen der NS-Propaganda geschönt dargestellt mit idealen Lebensbedingungen und optimaler Versorgung. Dies war ein Trugbild und entsprach keineswegs der Wirklichkeit. Mit diesen Filmen und anderen filmischen Dokumenten aus Theresienstadt hat sich die Tagung beschäftigt – und sie zeigte, dass das Thema seine Aktualität nicht verloren hat.

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