Sep 302014
 

Vom 15. bis 23. November 2014 findet im Hamburger Metropolis-Kino das diesjährige Cinefest zum Thema »Gegenöffentlichkeit« statt (www.cinefest.de). Das internationale Festival des deutschen Film-Erbes wird organisiert von Cinegraph Hamburg und dem Bundesarchiv; Mitveranstalter ist diesmal das DFG-Forschungsprojekt zur Geschichte des dokumentarischen Films in Deutschland nach 1945. Im Zentrum stehen neue Wege des Dokumentarischen ab den 1960er Jahren, die Videogruppen und Medienwerkstätten der 1970er Jahre, die das Ziel hatten, über die Protestbewegungen anders zu berichten als die etablierten Medien. Mit der Video-Technik war eine neue Näherung an die Wirklichkeit möglich. Das Programm, das hier kurz vorgestellt wird, schlägt einen Bogen zu kritischen Dokumentarfilmen heute.

Vertieft wird das Thema Gegenöffentlichkeit auf dem Filmhistorischen Kongress, der vom 20.-22. November im Gästehaus der Universität Hamburg stattfindet. Informationen zum Kongress und den Panels finden Sie hier.

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Cinefest 2014

Sep 302014
 

Eine internationale Konferenz in Terezin (Tschechische Republik), an der auch deutsche Filmwissenschaftler teilnahmen, hat die Filmfragmente über Theresienstadt ins Zentrum der Betrachtung gestellt. Das Konzentrationslager wurde in Filmen der NS-Propaganda geschönt dargestellt mit idealen Lebensbedingungen und optimaler Versorgung. Dies war ein Trugbild und entsprach keineswegs der Wirklichkeit. Mit diesen Filmen und anderen filmischen Dokumenten aus Theresienstadt hat sich die Tagung beschäftigt – und sie zeigte, dass das Thema seine Aktualität nicht verloren hat.

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Okt 282013
 

Auf der diesjährigen Jahrestagung der Gesellschaft für Medienwissenschaft (GfM) zum Thema »Medien der Wissenschaft« an der Universität Lüneburg war das von der DFG geförderte Forschungsprojekt zur Geschichte des dokumentarischen Films in Deutschland 1945-2005 mit einigen Vorträgen vertreten. Der Titel des Panels lautete »Dokumentarischer Film zwischen wissenschaftlicher Forschung und populärer Wissensvermittlung«.

Szene aus 'Röntgenstrahlen'

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Mai 072013
 

Moskau 2013Wie wirken heute die Bilder des Zweiten Weltkriegs aus russischer und deutscher Perspektive? An der traditionsreichen Moskauer Filmhochschule (VGIK) fand jetzt zu diesem Thema eine bilaterale Konferenz statt. In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Historischen Institut Moskau wurde bei der Tagung »Das Kriegsbild: Propaganda und Chronik von zwei Seiten der Front« die Berichterstattung in den Wochenschauen aus deutscher und russischer Sicht verglichen. Im Mittelpunkt standen dabei die Arbeit der Kameramänner und die Authentizität der Bilder. Dr. Kay Hoffmann vom HAUS DES DOKUMENTARFILMS hat die Reise nach Moskau mitgemacht und berichtet von dieser Tagung.

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Apr 122013
 

Mit der Kamera an der OstfrontVom 16. bis zum 19. April findet in Moskau eine Tagung zur Deutschen Wochenschau und zu ihrem Pendant auf russischer Seite statt. Die Wissenschaftspraktische Konferenz »Das Kriegsbild: Propaganda und Chronik von zwei Seiten der Front« will die Berichterstattung zum Zweiten Weltkrieg in Russland aus deutscher und russischer Sicht vergleichen. Im Mittelpunkt steht dabei die Arbeit der Kameramänner auf beiden Seiten der Front. Auch Kay Hoffmann vom  HAUSES DES DOKUMENTARFILMS und weitere Experten einer deutschen Gruppe sind mit dabei. Veranstaltet wird die Konferenz von der Allrussisch Staatlichen Universität für Kinematographie (VGIK) und dem Deutschen Historischen Institut in Moskau (DHI). Die Konzeption der Tagung haben Igor Grigorjew, I. Klebanov und V.I. Fomin übernommen. Igor Grigorjew hatte über das Thema auch schon den Dokumentarfilm.

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