Transformationen des Dokumentarischen: Auftakt zur Forschung

Mal war er eine politische Waffe, mal ein Mittel der Aufklärung, meist aber ein künstlerisches Instrument, das vermeintlich der Wahrheit verpflichtet ist. Zweifelsohne hat der Dokumentarfilm in der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts viele Rollen erfüllt und viele Wandlungen vollzogen. Solche Transformationen beleuchtet eine namhaft besetzte Forschungsgruppe, die ihre Arbeit bei einer Tagung in Stuttgart aufnahm.

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Was ist das: Filmgeschichte?

“Die Frage nach der Ubiquität des Dokumentarischen, nach dem Überall und Nirgends dokumentarischer Bilder und Medien, nach der Entgrenzung und der Verflüchtigung, ja der Verflüssigung des Dokumentarischen” – dieser Frage ist der Medienwissenschaftler und Dokumentarfilm-Experte Klaus Kreimeier zum Auftakt der Tagung “Transformationen des Dokumentarischen” nachgegangen. Wir dokumentieren den kompletten Text seines Eröffnungsbeitrags.
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Tagung zur Geschichte des dokumentarischen Films 1945-2005

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Das Haus des Dokumentarfilms in Stuttgart lud am 18. und 19. März zu einer Tagung mit filmwissenschaftlichen Inhalten. Im Mittelpunkt stand die Entwicklung des dokumentarischen Films nach 1945. Sie war geprägt durch eine Reihe markanter Einschnitte und Umbrüche. Die Tagung zeichnete solche Transformationsprozesse des Dokumentarfilms nach. Wir dokumentieren in nächster Zeit Ergebnisse der zweitägigen Veranstaltung, bei der sich in sechs Panels namhafte Vertreter der wissenschaftlichen Forschung zum Dokumentarfilm trafen.

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